Arthroskopische Implantation
Arthroskopische Implantation einer Teilprothese des Schultergelenks (Schlüssellochchirurgie), OA Dr. Norbert Keiblinger, Krankenhaus Gmunden
Arthroskopische Implantation einer Teilprothese des Schultergelenks (Schlüssellochchirurgie) OA Dr. Norbert Keiblinger, Krankenhaus Gmunden
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Arthroskopische Implantation

Arthroskopische Implantation einer Teilprothese des Schultergelenks (Schlüssellochchirurgie)

Durch die Zusammenarbeit der Schulterchirurgen Dr. Norbert Keiblinger (Skgt. Klin. Gmunden) und Dr. Jürgen Kleinrath (KH Kirchdorf) gelang es erstmalig in OÖ, eine Teilprothese des Schultergelenks arthroskopisch, d.h. durch Schlüssellochchirurgie, zu implantieren!

Die jahrelange Erfahrung der beiden Chirurgen bei offenen und arthroskopischen Eingriffen der Schulter sowie die intensive Vorbereitung auf diese herausfordernde Operation trugen zu einem guten Gelingen bei. Die Implantation einer Teilprothese des Schultergelenks ist indiziert, wenn ein umschriebener Knorpelschaden mit einem Durchmesser von 2 bis 3cm am Oberarmkopf vorliegt und der umgebende Knorpel noch intakt ist also noch keine echte Arthrose vorliegt. Durch das Implantat wird verhindert, dass der Knorpelschaden weiter fortschreitet und letztendlich ein Totalersatz des Gelenks notwendig ist. Der Vorteil des minimal invasiven Einbaus ist, dass keine Sehne durchtrennt und anschließend wieder vernäht werden muss, wie das beim offenen Vorgehen der Fall ist. Das operierte Gelenk muss daher nicht ruhiggestellt werden und kann sofort ab dem 1. Tag nach der Operation durch Physiotherapeuten aktiv und passiv bewegt werden, was zu einer raschen Rehabilitation beiträgt.